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Lokales / Politik

2,4 Millionen Euro für ehemalige Heimkinder

08.06.2012

In dieser Woche hat die Landesregierung M-V der Errichtung des Fonds „Heim­erziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ zugestimmt. Sie erkennt die Mitverantwortung des Landes an der Umsetzung der Empfehlungen des „Runden Tisches sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“ auf der Bundesebene und ihre Rolle bei der Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR sowie die Organisation von Hilfen für Betroffene an. M-V-So­zial­mi­nis­te­rin Manuela Schwesig sagt: „40 Millionen Euro stehen den ehemaligen Heimkindern insgesamt in allen ostdeutschen Bundesländern zur Verfügung. Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit rund 2,4 Millionen Euro.“
Außerdem soll es ab 1. Juli eine Anlauf- und Beratungsstelle zu dem Thema geben, die bei der Stasi-Unterlagen-Landesbeauftragten angesiedelt sein wird. red