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M-V-Kinderschutztelefon hat sich bewährt

In zwei Jahren über 700 Meldungen zu möglicher Kindeswohlgefährdung

Schwerin, 2.2.10
Seit 1. Februar 2008 ist die Kinderschutz-Hotline Mecklenburg-Vorpommern freigeschaltet. In diesen zwei Jahren haben Anrufer in über 700 Fällen auf mögliche Kindeswohlgefährdungen aufmerksam gemacht. Sie wurden an das jeweils zuständige kommunale Jugendamt weitergeleitet. Die Hälfte dieser Fälle waren Akutmeldungen, die ein sofortiges Handeln der zuständigen Behörden erforderten. Sozialministerin Manuela Schwesig sagt: „Diese Zahlen zeigen eindringlich, wie richtig es war, die Hotline einzurichten. Hinter jedem Anruf steckt ein Kinderschicksal.“

Die Anrufer machten auf die Situation von 1.300 Kinder und Jugendlichen
aufmerksam. Über 400 von ihnen waren höchsten drei Jahre alt. Mädchen und
Jungen im Alter zwischen vier und sechs Jahren waren in rund 250 Fällen
betroffen. Gut 450 Mal ging es um Kinder und Jugendliche im Alter von sieben
bis 14 Jahren.

Verwandte, Bekannte und Nachbarn waren die häufigsten Anrufer. Sie
machten in 350 Fällen auf Vernachlässigung und in weit über 100 Fällen auf
körperliche Misshandlung aufmerksam. Mehr als 600 Anrufer nutzten die
Kinderschutz-Hotline, um Informationen zu erhalten, zum Beispiel über
mögliche Hilfemaßnahmen und die Erreichbarkeiten von Beratungsstellen.

Die Fachkräfte an der Kinderschutz-Hotline sind rund um die Uhr und
kostenfrei unter der Rufnummer 08 00 / 14 14 007 erreichbar. Zu den
üblichen Bürozeiten sind die Mitarbeiter des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS M-V) am Telefon, abends, nachts und am Wochenende übernimmt der Kinder- und Jugendnotdienst vom Arbeiter-Samariter-Bund in Rostock den Dienst.

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Kühlung

Es gibt so Dinge, die man in der  Hitze der Tage besser unterlässt – stundenlanges Joggen die Mecklenburgstraße rauf und runter, zum Beispiel, oder Intercity fahren.

Auch das Ausschalten des Kühlschranks ist keine so gute Idee. Die Einflussmöglichkeiten allerdings sind mitunter überschaubarer, als man denkt: Nicht ich hatte neulich den Kühlschrank abgeschaltet, sondern er selbst hatte offensichtlich vor der anhaltend warmen Umgebung kapituliert. Wenn man sich mit einem Kühlschrank unterhalten könnte, hätte ich ihn sicher gefragt, warum er das nicht im Januar gemacht hat – da hätte ich wie früher meine Großmutter alles Verderbliche draußen am Fens­terbrett befestigen können. Aber der Kühlschrank spricht nicht mit mir, und das ist wohl auch besser so.

Ich habe mich jedenfalls spontan zum Kauf eines sehr großen Kühlschranks entschieden – im Zuge der weiteren Klimaerwärmung und  der deshalb zu erwartenden künftigen Jahrhundert-, Jahr­tausend- und Jahrzehntausendsommer besteht so die Möglichkeit, zwischendurch einfach mal mit den Nahrungsmitteln zu tauschen … I. Schwaß

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